Auf dem Fenster stand Freiheit und ich sprang Suicide Apartment

 
LiveJournal » Liebe ?! von GEEK1
Prolog:

Dieser Eintrag ist lediglich für Freunde sichtbar .. zu gegebenem Zeitpunkt wird dieser dann auf öffentlich gestellt ..

Kapitel I:

Eigentlich sollte ich mich nun hinlegen, da ich um 5:30 Uhr wieder aufstehen müsste .. doch es gibt wichtigeres im Leben !
Ich hatte heute die Möglichkeit mit "Hexe" auf Umwegen ein Thema zu besprechen, das mich schon seit einer Ewigkeit beschäftigt ..
Ursprung war ein so genannter "Dalai Lama Test" den ich zu Testzwecken innerhalb einer Diskussion auswertete .. Der erste Teil bestand darin sich etwas zu Wünschen .. spontan ging mir folgendes durch den Kopf:

Samsas Traum - Weena Morloch: WerWieWas
Dann gib mir ein...
"A" wie "Armageddon",
Denn das ist was passiert
Wenn Gott im Himmel meinen Mund
Auf Deine Lippen führt.


Der Wunsch war Simpel und Unvorstellbar schön zugleich .. Ihr Kuss, der das erste Zeichen unserer Liebe sein sollte .. die Macht zweier endlich vereinter Seelen durchströmte uns ..
Ein Gedankengang, der eine Ewigkeit umfasste und nicht einmal eine Sekunde andauerte ..

Kapitel II:

Um den folgenden Gedanken besser verstehen zu können ist gewisses Vorwissen von nöten ..

Vorspiel:

Im Chatroom lernten wir uns kennen .. wir wurden sehr gute Freunde und konnten einander alles erzählen und anvertrauen .. wir kamen stehts sehr gut aus und hatten niemals streit ..

Trauerspiel:

Doch dann der "Fehler" .. wir haben uns verliebt und alles auf eine einzige Karte gesetzt .. alles oder nichts ..

Das Ende:

Wir nahmen uns alles und bekamen dafür nichts .. die Liebe starb .. und mit ihr alles was einmal existierte ..

Der Preis:

Wir haben für diese Liebe mit allem was wir hatten bezahlt .. wir haben uns auf Ewig verloren .. alles was blieb war Streit und Unverständniss ..

Der Gewinn:

Ich habe für die Erkentniss, dass die Liebe das riskanteste Spiel mit den höchsten Einsätzen ist, mit allem bezahlt was wir hatten .. mit unserer Freundschaft !
Wir haben einen sehr hohen Preis bezahlt .. war es das Wert ?!

Die Angst:

Freundschaft, in der man einander alles anvertrauen kann ist ein sehr seltenes Gud in dieser Welt .. doch Relativ zu dem was diesesmal auf dem Spiel steht findet man diese Feundschaft an jeder Ecke des Lebens ..
Darf man soetwas dann wirklich nach dem Motto "Alles oder nichts!" auf's Spiel setzen ?!

Kapitel III:

Wir haben uns noch nie gesehen ..
.. und spüren doch wie es dem anderen geht !

Wir haben einander nie berührt ..
.. und spüren doch, dass wir uns ganz nah sind !

Wir haben niemals die Stimmen des anderen vernommen ..
.. und wissen doch was dieser denkt !

Wir haben uns noch nie geküsst ..
.. und doch liebe ich dich !


Ein kleiner Auszug aus dem Lexikon:

platonische Liebe,
ungenaue Bez. für vergeistigte, unkörperliche Liebe


Kapitel IV:

Kann man für einen Menschen Weinen, der hunderte Kilometer von einem entfernt ist und den man noch nie gesehen hat ? Ja, man kann !

Ich habe mit dir geweint, obwohl ich nichts von deinem Leid wusste !


Zwei Seelen, die sich umarmen, sich zu einem sein verbinden ..


Kapitel V:

Samsas Traum - Weena Morloch: WerWieWas
[...]
De facto: das ist was Du bist,
Das ist exactly was ich will;
Seit Du hier 'reingeplatzt bist
Groovt der Spin mit neuem Drill.
Aus Augen wie den Deinen
Springt mir glatt das Meer entgegen;
[...]

Wir fangen nicht zu klein an,
Wir stehl'n auch keine Pferde.
Wo wir uns lieben, Händchen halten,
Bleibt nichts als verbrannte Erde.
[...]

Ich will keine, die mein Bettchen macht,
Mich um Erlaubnis fragt,
Ich will eine, die mit mir den ganzen
Drecksplaneten in die Luft jagt,
Mir beim Zungenkuss das Genick bricht
Und keck die Zähne bleckt,
Die mir notfalls auch Nitroglycerin
Von meinen Hüften leckt.

Vergiß es.
Wir sind drin',
Die Klappe zu; Schluß, aus.
Entweder geh'n wir beide
Tot oder lebendig aus der Sache 'raus.
Ab jetzt gibt's nur noch uns
Und nicht mehr Dich und mich;
Geschissen auf den Kompromiss aus
Falschem Du und ich.
Ich hab' Dich nicht gesucht,
Hey, nein, wird haben uns gefunden;
Seitdem dreh'n die Gedanken über
Stunden ihre Runden
In der Arena der Hoffnung
Wird die Welt zum Liebesgedicht,
Weil sich an uns neben dem Licht
Auch noch die Realität bricht.

[...]
"A" wie "Armageddon",
Denn das ist was passiert
Wenn Gott im Himmel meinen Mund
Auf Deine Lippen führt.
Gib' mir ein "T" wie "träumen" oder "Traum",
Denn der war kürzlich aus;
Jedoch muss ich gesteh'n:
Mein neuer Traum geht weitaus besser aus,
[...]
Am besten "E" wie "eben"...
...darum gilt der Pakt für dieses
Und alle weiteren Leben.



Lacrimosa - Der Morgen danach
so viele menschen sehen dich
doch niemand sieht dich so wie ich
denn in dem schatten deines lichts
ganz weit dort hinten sitze ich
ich brauche dich - ich brauch dein licht
denn aus dem schatten kann ich nicht
[...]
doch aus der ferne lieb ich dich
ich achte dich - verehre dich
ich hoff auf dich - begehre dich
erfühle dich - erlebe dich
begleite dich - erhebe dich
kann nicht mehr leben ohne dich

[...]

dieses alles schreib ich dir
und mehr noch brächt ich zu papier
könnt ich in worten alles leiden
meiner liebe dir beschreiben
nicht die botschaft zu beklagen
sollen diese zeilen tragen
nur - ich liebe dich - doch sagen

[...]




Samsas Traum - Die Hoffnung stirbt zuletzt [Edit]:
[...]

Samuel:
Ich liebe Dich.

Lilith:
Für immer?

Samuel:
Für immer.

Lilith:
Pssst...sag das nicht.

Samuel:
Warum nicht?

Lilith:
Weil du es nicht weißt.

Samuel:
Doch...Gott hat es mir verraten.

[...]



Samsas Traum - Thanathan* und Athanasia*
Hört, hört, die Nacht schreit um ihr Leben
Weil Thanathan vom Himmel fiel.
Nach Sterblichkeit zu streben,
Sie zu küssen war sein erstes Ziel.
Heut´ wird er sie entführen
In das Licht der Casiopaia,
Ihre Unschuld dort berühren...
So spricht Thanathan zu Athanasia,
Sein Lächeln strahlt so sonderbar:

Dein Glanz erwärmt mein Innerstes,
Dein Feuer läßt mich frieren,
Was hinter Deinen Augen liegt,
Es wundert mich zu Tode !
Der Tau an Deinen Lippen soll die meinigen verzieren !
Und durch das Dunkel hallt es:
Vernunft ist nichts ! Gefühl ist alles !

Sternschnuppen glimmen lauter jetzt
Und spinnen reibungsvoll ein Netz
Von der Sonne Flammenspitzen her zu mir:
Ich sehe Gott in Dir !
In Deinen Schoß will ich die Tränen sähen
Die unentwegt nach Innen liefen !
Kometen will ich weinen,
Regen in des Kosmos Tiefen !

Die Wahrheit ! Schrei´ sie heraus, Du Tor !
Nimm´ Deinem Herz die Last !
Und klag´ sie so in der Nacht Ohr,
Daß deren Schwärze sanft erblaßt :
Der ist ein Narr, der sie nicht stößt,
Sie zärtlich in die Tiefe reißt
Und ihr, auch wenn es Furcht einflößt,
Einheit von Herz und Seel´ beweist !

Den Engel möchte ich Flügel stehlen
Um den schnellsten Weg zu Dir zu wählen !
Ein Traum, von dem Du wissen solltest...
Ich kenne Dein Zittern, ich kenne Dein Bangen,
Ich sage es nochmals, ich möchte Dich fangen...
Und finde nichts, daß Du nicht fallen wolltest !
Springe, Athanasia, springe herab,
Zertrampele meine Liebe für den Tod !
Küsse bis zum Rand mich voller Leben
Und schneid´ endlich das Wort mir ab !
Festgeredet steh´ ich hier in Not;
Es fällt mir nichts mehr ein, was meine Stimme bringt zum Beben !
Der Tag zu hell, die Nacht ist kalt,
Der Weg war weit, erhöre mich bald !

Länger als zu lange mußte Thanathan noch warten.
Er brachte Athanasia die allerschönsten Gaben.
Doch wollt´ sie weder hören noch sich an seinem Blicke laben !
Er malmte sich das Hirn und materte sich zum Erbrechen !
Thanathan erstarrte und sein Blut tranken die Raben,
Selbst der Anblick seines Todes woll´t die Liebe nicht bestechen !
An Athanasias Ängsten mußte Thanathan zerbrechen
Und an seinen bleichen Knochen nagen nunmehr nur noch Ratten !

In Wirklichkeit jedoch ist Thanathan niemals gestorben.
Und sie, sie hat ihn stets geliebt, die ganze lange Zeit;
Zu seinem kalkulierten Glück ging Thanathan zu weit,
Denn egal wie groß das Leiden war, Gott ist auf seinen Seiten.
Zwar war er für ein solches Spiel zuvor niemals bereit,
Doch Märchen sind für Menschen da, uns Träume zu bereiten,
Und Träume sind zum Leben da, die Wahrheit sie begleiten:
So hat er bis zum Letzten Athanasias Gunst erworben.
Thanathan und Athanasia, ihr Lächeln strahlt so sonderbar...

*Thanatan -> Anagramm für Thanatos = Tod
*Athanasia -> Anagramm für Athanasie = Unsterblichkeit



Goethes Erben - Erkaufte Träume
Jede Nacht tanze ich um meine Seele


[...]

unverstanden blieb meine Sucht
nach Einsamkeit
erkaufte Träume

[...]
Reich mir Deine Hände
damit ich Dich führen kann

in meinem Traum - Sieh ! ...
Wenn auch nur für einen Splitter Zeit
so offenbare ich Dir
jetzt meine Ewigkeit
[...]

Ich spreche zu Dir in Deinen Träumen
Ich versuche Deine Seele zu berühren
In diesem Traum verliert die Zeit die Macht


Kapitel VI:

Angst !
Wir lieben uns !

Doch wer liebt wie ?!

Liebt sie mich ?
Liebt sie dich ?

Küsst sie mich ?
Küsst sie dich ?

Ein Wunsch !
Ein Blick !
Ein Kuss !
Ein Schicksal !


Ich wünsche mir nur einen einzigen langen Blick in deine Augen !
Und die letzte Karte wird gespielt .. alles oder nichts !

Epilog:

Geh nicht alleine von dieser Welt .. lass mich mit dir gehen !
Zwei Seelen .. ein Leben .. ein Schicksal .. ein Tod ..
Verbindet uns doch die Ewigkeit ..


-GEEK1-
 
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